10/5/2019

Fiat Abarth Scorpione 1300 SS - der Stachel

Auf dem Turiner Salon im Oktober 1968 präsentierte Abarth auf der Basis des Fiat 850 Coupé den «Scorpione». Wobei, der Ursprung dieses Fahrzeugs lag bei der Carrozzeria Francis Lombardi und dem Designer Pio Manzù, Abarth hatte die Idee für seine Bedürfnisse adaptiert und mit dem Motor aus dem Fiat Abarth 1300/124 versehen, der je nach Ausführung 75 oder 85 PS leistete. Interessant war der Wagen auch, weil er über eine Einzelradaufhängung rundum und Scheibenbremsen an allen vier Rädern verfügte.

Das Design von Pio Manzù, dem Sohn des berühmten Bildhauers Giacomo Manzù, war zwar adrett, gefiel auch Anneliese Abarth, die lange Jahre einen solchen Scorpione fuhr, doch als reiner Zweisitzer konnte er nicht die grosse Kundschaft locken. Auch bei diesem Fahrzeug sind viele Angaben widersprüchlich, es soll die Basis-Version gegeben haben, den S mit einer strafferen Abstimmung - und schliesslich noch den SS mit einer breiteren Spur. Genaue Zahlen, wie viele dieser Scorpione gebaut wurden, gibt es leider nicht; sicher ist, dass er nicht einfach zu fahren war, praktisch alle zeitgenössischen Fahrberichte berichten von einem Heck, dass sich ziemlich unvermittelt selbständig machte und dann zum Überholen ansetzte.

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